Nordküste und Orkney Islands

15-tägige PKW-Rundreise

Der Norden Schottlands sowie die Orkney Island sind bekannt für ihre schroffen Küsten und starken Winde. Besichtigen Sie Steinkreise und unterirdische Städte - die stummen Zeugen der Vorgeschichte. Erleben Sie gemeinsam mit Ihrem Hund abenteuerliche Höhlen, menschenleere Strände mit türkisfarbenem Wasser und uralte Burgruinen. Die Restaurants in den verträumten Fischerdörchen laden mit kulinarischen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Eine spannende Tour mit viel Natur, Geschichte und Abgeschiedenheit.

 

Tag 1: Anreise und Edinburgh

Willkommen in der Hauptstadt Schottlands. Auf einem Stadtrundgang oder eine Fahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus, bei dem Hunde kostenlos mit fahren, entdecken Sie die Old- und Newtown, den Holyrood Palace, Prince‘s Street, das Edinburgh Castle und natürlich die Royal Mile. Ein Spaziergang zum Calton Hill ist für viele Hundebesitzer ein lohnenswerter Aufstieg. Von dort hat man einen wahnsinnigen Ausblick auf die Stadt. Am Abend können Sie den Tag in einem der hundefreundlichen Restaurants und Pubs ausklingen lassen. Sie erhalten von uns entsprechende Empfehlungen. 

Tag 2: Pitlochry

Eine gute Stunde weiter nördlich liegt das verschlafene Dörfchen Pitlochry, welches zur Hochsaison von vielen Urlaubern überrannt wird. Dennoch verliert es nie seinen Charme. In und um Pitlochry gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Ausflugsziele: Whisky Destillerie, Blair Atholl Castle mit seinen schönen Gärten, die mit Hund besucht werden dürfen. Wanderungen entlang des Flusses Tummel, Queens View, eine Schokoladenfabrik uvm. 

 

Tag 3+4: Inverness

Es geht weiter Richtung Norden nach Inverness, der Hauptstadt der Highlands. Von dort ist es nicht weit zum berühmtberüchtigten Loch Ness. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege, die durch die umliegenden Wälder des Sees führen. Wer spürt Nessie als erstes auf – Sie oder der Hund? Die Black Isle (die schwarze Insel) östlich von Inverness, am Moray Firth gelegen, lädt zu langen Strandspaziergängen ein, wo es nicht selten zur Sichtung der hier lebenden Delfine kommt. Da es darüber hinaus viel zu entdecken gibt, bleiben Sie gleich zwei Tage hier. 

Tag 5: Golspie

Golspie ist ein kleines Städtchen mit rund 1.400 Einwohnern. Es liegt im Nordosten Schottlands in der Grafschaft Sutherland. Ganz in der Nähe liegt das Dunrobin Castle – ein Schloss wie aus einem Märchen. Die verspielte Architektur lädt zum Träumen und Verweilen ein. Der umliegende Garten kann mit Hunden besichtigt werden. Das Schloss wurde erstmals in 1401 als Festung des 6. Grafen von Sutherland erwähnt. Heute ist das Schloss ein Museum und hat sogar seinen eigenen Bahnhof. 

 

Tag 6: Thurso

In Thurso, eine der nördlichsten Städte Schottlands, finden sich im Sommer viele Surfer ein. Jedoch nur die wirklich Krassen trauen sich hier in die Wellen, die zum Teil bis zu 5 Meter hoch werden und das Wasser nicht gerade karibische Temperaturen aufweist. Vor Scrabster, dem Hafen in Thurso, erreicht man nicht nur die Faröer Inseln, Norwegen und die Shetland Islands, sondern auch die Orkney Islands – Ihr nächstes Ziel. 

Tag 7-9: Stromness, Orkney Islands

Auf Mainland – so heißt die Hauptinsel der Orkney Islands – angekommen, merkt man schon, dass man Schottland wie man es sonst kennt, hinter sich gelassen hat. Von den 70 Inseln sind gerade mal 20 bewohnt. Die beiden größten Städte liegen auf Mainland: Kirkwall, die Hauptstadt und Stromness, die als Fährhafen zum und vom Festland dient. Archäologische Artefakte haben belegt, dass die Inseln bereits 10.000-12.000 vor Chr. von Jägern und Sammlern bewohnt wurden. Das Neolithikum begann um ca. 3900 vor Chr. und hinterließ eine Reihe an Megalithanlagen, die noch heute gut erhalten sind die Menschen zum Staunen bringen. Aus gutem Grund haben wir Ihren Besuch auf Orkney zum Highlight dieser Reise erklärt.

Tag 10: Durness

Durness hauptsächlich durch zwei Orte bekannt: den Sango Sands und Smoo Cave. Der weiße Strand mit dem türkisfarbenen Wasser, der durch dunkle Felsen unterbrochen wird, lässt einen vergessen, wo man eigentlich ist. Smoo Cave ist eine Kalksteinhöhle, die über 60 m lang und 40 m breit ist. Der Eingang ist über 15 m hoch. Im Inneren gibt es zwei T-förmig angeordnete Kammern. Der Fluss, der sich in die erste Kammer durch ein Loch in der Decke ergießt und einen beeindruckenden Wasserfall kreiert, schwillt bei starkem Regen soweit an, dass der Wasserstand in der Höhle zu hoch wird, um in die zweite Kammer zu gelangen, die nur mit einem Schlauchboot zu erreichen ist. Wie viele Natur-Kunstwerke in Schottland, ist auch diese Höhle gut mit Hund zu erkunden. 

 

Tag 11: Ullapool

Ullapool ist ein kleines Hafenstädtchen, mit Fährverbindung zu den Äußeren Hebriden. Es gibt einige schöne Seafood-Restaurants mit Blick auf den Hafen. Ein Ausflug zum Corrieshalloch Gorge, einer beeindruckenden Schlucht, die von einem Wanderweg umgeben ist. Es gibt eine abenteuerliche Aussichtsplattform, die in die Schlucht hineinragt und einen wundervollen Blick auf den Wasserfall bietet. Ullapool selbst wurde 1788 als Fischerhafen für den Fang von Heringen gegründet und hat heute 1300 Einwohner. 

 

Tag 12: Gairloch

Kein Fischerdorf ist mir so ans Herz gewachsen wie Gairloch. So überschaubar wie es ist, so charmant sind das Städtchen und seine Einwohner. Im Sommer verschlägt es nicht nur ausländische Touristen hierher. Gairloch Bay und Big Sand sind die beiden großen Strände, an denen es sich wunderbar mit den Hunden spazieren gehen lässt. Die Sonnenuntergänge über der Bay sind eine Wucht. Flowerdale Falls gelegen im gleichnamigen Glen, ist ein schöner Nachmittags-spaziergang, der durch den Wald und entlang des Flusses führt. Wer mehr über die Gegend und die Geschichte der lokalen Crofter (schottische Landwirte, die gepachtetes Land bearbeiten) wissen möchte, kann sich im Gairloch Heritage Museum
       informieren. Wer gerne auf Wildlife Touren gehen möchte, kann
       verschiedene
 Touren am Hafen buchen. 

Tag 13: Spean Bridge

Die kleine Ortschaft Spean Bridge liegt am südlichen Ende des Great Glens. Etwa eine Meile westlich des Dorfes, befindet sich das berühmte Commando Memorial und mit einem Aussichtspunkt. Errichtet im Jahre 1952, erinnert es an die Elite-Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs fielen. Eine Commando-Ausstellung im Spean Bridge Hotel erklärt die Geschichte. Dieses malerische Gebiet ist ein großartiger Ort für eine Pause und es gibt eine breite Auswahl an Outdoor-Aktivitäten. Die Great Glen Way und West Highland Way sind zwei Fernwanderwege, die durch diese Gegend passieren. Unmittelbar südlich des Dorfes befindet sich der Leanachan-Wald, der über ein Netzwerk von Mountainbike-Strecken und einer hervorragenden Aussicht auf den imposanten Ben Nevis, Großbritanniens größter Berg.

Tag 14: Crianlarich

Das verschlafene Örtchen bietet touristisch gesehen so gut wie nichts, jedoch ist es verkehrstechnisch nicht zu unterschätzen. Hier kreuzen sich einige wichtige Routen z.B. der Wanderweg West Highland Way, die Zugstrecke und die Autobahn. Dieser kleine Zwischenstopp im von Bergen umgebenen Dorf, lässt Sie zur Ruhe kommen und noch einmal das idyllische Ambiente der Highlands erleben, bevor es weiter in die dichter bevölkerten Regionen geht.

Tag 15: Paisley und Glasgow

Paisley ist Schottlands fünft-größte Stadt und liegt gut 10 km westlich von Glasgow. Fürth’s Partnerstadt ist nicht nur eine Universitätsstadt, sondern nicht zuletzt bekannt geworden durch das nach ihr benannte Paisleymuster für Textilien. Berühmte Kinder der Stadt sind u.a. William Wallace, schottischer Freiheitskämpfer; Gerard Butler, bekannter Schauspieler und der Sänger Paolo Nutini. Durch seine Näher zur Stadt Glasgow bietet sich ein Tagesausflug nach Glasgow an.